
Louise de Bastier absolvierte den professionellen Masterstudiengang Regie an der Universität Nanterre sowie den Masterstudiengang Literarisches Schreiben an der Universität Cergy. 2021 gründete sie gemeinsam mit Rachel de Dardel die Theaterkompanie Tous Croient Toujours. Derzeit arbeitet sie an ihrer nächsten Inszenierung Une farce, die im Herbst 2026 präsentiert werden soll.
Sie arbeitet regelmäßig mit anderen Künstler:innen der darstellenden Künste zusammen, unter anderem als Dramaturgin für die Choreografin Erika Zueneli (Landfall, 2023; Saraband, 2024) sowie als Assistentin von Pauline Ringeade (Silence Vacarme, 2024) und Nans Laborde-Jourdàa (Une famille pyrénéenne, 2026).
Ihre Arbeit zeichnet sich durch eine ausgeprägte Interdisziplinarität aus und verbindet Theater, Schreiben, Tanz und bildende Kunst. Neben ihrer Arbeit für die Bühne entwickelt sie eine poetische und performative Praxis, die mit ihrer Theaterarbeit in Resonanz steht. 2022 wurde ihr Stück Une sœur mit dem Prémices-Preis ausgezeichnet und bei Éditions Domens veröffentlicht. 2023 erschien ihr erster Gedichtband Nos années dernières bei Éditions L’Usage. Seitdem hat sie unter anderem in Literaturzeitschriften wie Mouche veröffentlicht und gibt gemeinsam mit Carole Landa die Zeitschrift Îlot heraus, eine interdisziplinäre Publikation, die Literatur und zeitgenössische Kunst miteinander verbindet.